Ist die Kunst Wissen zu managen!
Das hört sich einfacher an als es ist. Insbesondere wird der Begriff derzeit
durch das Marketing mit rein technischen Lösungen (Suchmaschinen, DataWarehouse)
verknüpft.
Das trifft nicht den Kern! Knowledgemanagement ist vielmehr das Management
der KnowledgeWorker. Mithin der Führungsdienst einer Gruppe.
KnowledgeWorker brauchen intensive Kommunikation. Dabei muß auf empfindlichen
Feldern, nämlich unfertigen Gedanken, kommuniziert werden. Das erfordert
Vertrauen (Zutrauen), Identifikation und Commitment.
Für das Management ist dies eine Herausforderung.
Meine Wortwahl "Führungsdienst" deutet das schon an.
Das Management muß sich als Advokat des Kunden verstehen und eine Gruppe
von Individuen von den Zielen des Kunden überzeugen.
Interessant ist, daß aufgrund der Interaktion jeder Kunde ebenfalls
Gruppenmitlgied wird. Über diese besteht keine Dienstgewalt. Sie müssen aber
in gleicher Weise gemanagt werden.
Auf der anderen Seite führt gerade sowas zu einem Synergieeffekt.
Den Individuen, egal ob Firmenangehörig oder Kunde wird eine
positive Gruppenzugehörigkeit vermittelt. Das steigert das Leistungsvermögen.
Ein Artikel in firstmonday studiert den Fall Linux unter der Frage
"kann ein virtuell vernetztes Unternehmen aus Knowledge Workern
collaborativ Produkte entwickeln?":
http://firstmonday.org/issues/issue6_11/dafermos/
Verkauf
Wissensverkauf läuft etwa wie Zeitungen,
oder aber analog zu Lehrern, Sportlern und Performenzkünstlern.
Allen gemein ist, daß die Darstellung (Projektion) der Fähigkeiten
des Leistungsträgers zu einem bestimmten Zeitpunkt vergolten wird.
Marktvorteil bzgl. WrapBit?: überlegenes Processingmodel.
Leicht handhabbar (für Gruppenmitglieder).
Schulungsaufwand (Aufnahme in die Gruppe).
Konkurrenz ist falsch geschult -- riesen Vorteil, viele werden's nie begreifen.